Frauen Bezirksliga: Im Derby ohne 6


Frauen Bezirksliga Lüneburg/West • Ohne Stammspieler zum Derby

TUS Harsefeld  –  VFL Güldenstern Stade 2:1

Das Spiel in Harsefeld wurde am Ende knapp mit 2:1 verloren. Bereits vor 3 Wochen war klar, dass wir heute auf 5 Stammspielerinnen ( Natalie B., Karina v.H., Laura A., Rani W., Lea D.) verzichten müssen. Aber auf eine Verlegung ließ sich der Gegner nicht ein und witterte seine Chance. Hinzu kam, dass unsere Stürmerin Leonie V. wegen muskulärer Probleme  auf die Bank gehen  musste.  Wir hatten aus der 2. Mannschaft sehr gute Spielerinnen dabei, die alle ein super Spiel machten.  Doch das Zusammenspiel, die Laufwege der seit  Jahren eingespielten Spielerinnen, konnten Sie nicht wettmachen.

Auf dem „Sandplatz“ machten die Harsefelderinnen  in den Anfangsminuten viel Druck, aber unser Team konnte dem Druck stand halten und fand immer besser ins Spiel. Bis zum 16 er fanden wir immer wieder Lücken, doch leider führte keiner dieser Spielzüge zu einer wirklich klaren Tormöglichkeit. Nach einer vermeidbaren Ecke für die Harsefelderinnen, konnte der Gegner in der  33.  Minute in Führung gehen. Unser Team steckte nicht auf und kam nun auch zu guten Möglichkeiten. Alles schien eine Frage der Zeit wann der Ausgleich fällt. Spielerisch waren wir dem Gegner überlegen, aber  im Spielaufbau machten wir zu einfache Fehler. Solch ein Fehler  im Spielaufbau führte in der 41. Minute zum2:0 für Harsefeld.

In Hälfte zwei  stellten wir auf einigen Positionen um. Dadurch konnten wir den Druck erhöhen und es ging fortan nur noch in Richtung Harsefelder Tor. Das wurde in der 62. Minute belohnt. Vanessa schoss den Ball aus 16 Metern in die  lange Ecke. Nun häuften sich die Chancen. Mit einem sehenswerter Schuss aus 20 Metern hatte  Lisa D.  den Ausgleich auf dem Fuß. Doch am Ende wollte der Ball nicht ins Tor. Als unser Kapitän  Henriette W.  in der 84. Minute nach wiederholten Foulspiels  mit einer gelb-roten Karte den Platz verlassen musste, wurde das Team nochmal geschwächt.  Die Moral der Mannschaft stimmte, der Wille und die Einsatzbereitschaft war da, doch am Ende konnten wir keinen Punkt mit nach Hause nehmen. Ein Unentschieden wäre  mehr als verdient gewesen.

Bericht: Doris Dammann

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