Die Tops und Flops der Bezirksliga 4


Nach der ersten Saisonhälfte macht FuPa eine kurze Halbzeit-Analyse

5 Spieltage sind rum in der Bezirksliga Lüneburg 4. Halbzeit also, und damit höchste Zeit für eine Kurz-Analyse. Wir haben die Tops und Flops der ersten Saisonhälfte für euch zusammengetragen.

Top 1
Der VSV Hedendorf/Neukloster spielt bislang eine Sahne-Saison und steht deshalb zurecht ganz oben in der Tabelle. Von 45 möglichen Punkten sackte man 38 ein. Eine starke Ausbeute. Ausruhen kann sich das Team von Coach Jörg Steffens aber trotzdem nicht, denn die Konkurrenz lauert. Güldenstern Stade hat nur zwei Zähler Rückstand, kommt auf 36 Punkte. Und auch Wiepenkathen als Dritter (32) und ASC Cranz-Estebrügge (30) sollte man noch nicht abschreiben. Für die Spannung in der Rückrunde kann das nur gut sein.

Top 2
Eine besondere Ehre gebührt Wiepenkathens Top-Stürmer Jannik Spreckels. In zehn Einsätzen hat er es für den Tabellendritten bereits auf 22 Scorer-Punkte gebracht (16 Tore, 6 Vorlagen). Damit ist der 24-Jährige die absolute Offensiv-Granate der Liga. 

Top 3
Die beste Tormaschine als Team bildet Güdenstern Stade. Der Zweite hat in 15 Partien schon 55-mal ins Schwarze getroffen. Macht im Schnitt 3,6 Treffer. Da ist es kein Wunder, dass gleich zwei VfL-Spieler in der Torjägerliste in den Top 5 stehen. Da sind Pascal Voigt (15 Tore) und Jannik Peters (13). Zugleich stellt der VfL mit nur 14 Gegentreffern die beste Defensive der Liga. Ein starker Rückhalt ist dabei auch Keeper-Youngster Lucas-Jimmi Schütt. Der 19-jährige Torwart hat in den letzten fünf Spielen nur einen Gegentreffer kassiert. Eine starke Quote.

Flop 1
Die Aufsteiger! Und zwar alle drei, namentlich: TSV Apensen, TSV Otterndorf und MTV Hammah.  Sie rangieren nämlich nach den ersten 15 Spielen auf den Plätzen 14, 15, 16 – und bilden damit das wenig rühmliche Keller-Trio. Ob es so weitergeht? Schwer zu sagen. Apensen (12 Zähler) hat zuletzt zweimal gewonnen, daraus einen Trend abzuleiten, wäre aber sicher verfrüht. Bei Otterndorf (7) und Hammah (nur 4!) zeigt der Daumen aber eher nach unten.  
Flop 2
Die Torausbeute des TV Langen. Nur 19 Buden in 15 Spielen – das ist der viertschlechteste Wert der Liga und ziemlich, ziemlich schwach. Wahrscheinlich sind die gegnerischen Tore einfach zu klein und der Wind ist auch immer schuld. Aber im ernst: Langen hat mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen. Dass man trotzdem auf Platz sechs der Liga steht, verdient Respekt! Aber dennoch: Im Angriff müssen mehr Buden her.

Flop 3
Eintracht Immenbeck. Warum? Nicht weil sie Tabellensiebter sind. Das ist völlig in Ordnung. Doch in einer anderen wesentlichen Statistik haben sie erheblichen Nachholbedarf: beim Thema Fairplay nämlich. 36-mal gelb, 2-mal gelb-rot, 2-mal rot – mit dieser Kartenstatistik ist Immenbeck die Bad Boys-Elf der BZ4. Vorbildlich beim Fair Play sind hier MTV Bokel, FC Oste/Oldendorf und die SG Stinstedt.

Quelle/Autor: FuPa Lüneburg/Chris Heinig

Print Friendly, PDF & Email