Der Fußballer der Woche: Nils Gottschalk

STADE. Nicht immer sind es Angreifer, die ihren Mannschaften die Punkte sichern. Am vergangenen Wochenende hat Torhüter Nils Gottschalk dem VfL Güldenstern Stade in der U19-Niedersachsenliga den 2:1-Sieg gegen den VfL Bückeburg festgehalten.

Neben diversen vereitelten Großchancen der Gäste parierte Gottschalk in der Schlussviertelstunde einen Strafstoß. „Dabei war der Elfmeter extrem gut geschossen. Wenn wir da den Ausgleich kriegen, wären wir womöglich eingebrochen“, erklärt Trainer und Vater Jörg, der Nils als „ruhigen Typen, den nichts aus der Ruhe bringt“, beschreibt. Die Reaktionen auf der Linie seien seine große Stärke. „Ich hatte so ein Gefühl und achte zudem auf den Anlauf des Schützen. Dann springe ich etwas früher ab, um rechtzeitig in der Ecke zu sein“, erklärt Nils Gottschalk.

Dabei sah es zunächst nicht danach aus, dass es den heute 17-Jährigen ins Tor verschlagen sollte. Mit fünf Jahren begann er in der Verteidigung, bis sich einige Jahre später der damalige Torwart des Teams verletzte. „Ich habe es dann im Tor ausprobiert und sofort Gefallen dran gefunden“, erinnert sich Gottschalk. Wenn er mit Freunden kickt, spiele er nach wie vor gern im Feld, was ihm als mitspielendem Torhüter helfe. Nach dem Sieg gegen Bückeburg ist Nils Gottschalk wieder guter Dinge, was den Klassenerhalt angeht: „Die Chancen stehen wieder besser, jetzt müssen wir aber am Wochenende in Hannover nachlegen.“

Was war Ihr schönstes Erlebnis auf dem Fußballfeld?

Tatsächlich denke ich da an das vergangene Wochenende.

Was war Ihr schlimmstes Erlebnis auf dem Fußballfeld?

Meine Leistenverletzung, mit der ich ein halbes Jahr pausieren musste.

Wer ist Ihr Vorbild?

Mein ehemaliger Torwarttrainer in Wiepenkathen. Von den aktuellen Keepern Manuel Neuer, er ist einfach auf einem anderen Level und zeigt immer Leistung. (kön)

Quelle: Stader Tageblatt

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