A/O und Stade feiern ihre Kantersiege

ANDKREIS. In der ersten Hauptrunde des Fußball-Bezirkspokals haben sich drei von vier Favoriten durchgesetzt. Nur der Landesligist TuS Harsefeld stolperte in Wiepenkathen. Die Landesligisten A/O und VfL Güldenstern Stade hatten dagegen sehr leichtes Spiel

ASC Cranz-Estebrügge – SV Ahlerstedt/Ottendorf 1:7

Der Gastgeber musste gegen den favorisierten Landesligisten zehn Spieler ersetzen, darunter allein die drei Stützen Hendrik Stahmer, Sören Hüttmann und Yannick Meyer. „Das können wir nicht kompensieren“, sagte ASC-Trainer Daniel Schröder. Zudem habe A/O stark gespielt. Die Mannschaft von Malte Bösch gewann annähernd jedes Mittelfeldduell, der ASC kam bis zur Schlussphase, als A/O mit der hohen Führung etwas tiefenentspannter wurde, nicht vors gegnerische Tor. Den einzigen Vorwurf, den sich der Sieger machen könnte, ist die mangelhafte Chancenverwertung. Bösch bemängelte zudem, dass seine Mannschaft nicht permanent die Spannung aufrecht erhalten hatte. Jammern auf hohem Niveau, wie er lächelnd zugab. Nun trifft A/O auf den Bezirksligisten TSV Wiepenkathen. Da aber ein Trainingslager von Freitag bis Sonntag ansteht, möchte A/O das für Sonntag terminierte Spiel gern verlegen. Tore: 0:1 (12.) Wulff, 0:2 (34.) Wulff, 0:3 (49. ET) Nommensen, 0:4 (62.) Brunsch, 0:5 (70.) Brunsch, 0:6 (76.) Sattler, 1:6 (80.) M. Meyer, 1:7 (88.) Brunsch.

TSV Apensen – VfL Güldenstern Stade 0:6

Fünf Minuten lang konnte Apensen gegen den Landeligisten aus Stade mithalten, ehe VfL Güldenstern mit dem ersten Treffer von Pascal Voigt die Kontrolle übernahm. Der Favorit zeigte sich zunehmend spielfreudig, mit dem 2:0 als spielerischen Höhepunkt. Über Aue, Voigt, Bartels kam der Ball zu Metin Gök, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. „Aus den ersten drei Chancen zwei Tore zu machen ist natürlich ein Kopfbrecher“, sagt VfL-Trainer Matthias Quadt. Bereits vor der Pause war die Partie schon entschieden, Stade erhöhte durch Luca Dammann und Voigt auf 4:0. Der VfL Güldenstern Stade dominierte das Spiel auch in der zweiten Halbzeit und machte durch Treffer von Voigt und Michael Stern das halbe Dutzend voll. Trotz des deutlichen Sieges sah Quadt noch Raum für Verbesserung. Sein Team habe in der ersten Hälfte sehr gut gespielt, in der zweiten aber schon nachgelassen. In Apensen haben sie derweil nicht mit einer so hohen Niederlage gerechnet. „Ich hatte gehofft, dass wir Stade zumindest phasenweise mehr ärgern können, doch das ist uns zu keiner Phase des Spiels gelungen. Der Sieg von Stade war mehr als verdient“, musste Apensen-Trainer Björn Stobbe eingestehen. Der VfL Güldenstern trifft in der nächsten Runde auf die VSV Hedendorf/Neukloster. Tore: 0:1 (6.) Voigt, 0:2 (9.) Gök, 0:3 (38.) Dammann, 0:4 (42.) Voigt, 0:5 (52.) Voigt, 0:6 (69.) Stern.

TSV Eintracht Immenbeck – VSV Hedendorf/Neukloster 1:4

Im ersten Durchgang zeigten die VSV ihre Probleme gegen die tiefstehenden Platzherren vom TSV Eintracht Immenbeck. Daher war die 1:0-Pausenführung der Eintracht durch Torjäger Jonas Kock nicht unverdient (28.). Nach dem Seitenwechsel brauchten die Pandakicker aber nur wenige Minuten, um das Geschehen mit einem Doppelschlag durch Jan-Hendrik Scheppeit (46.) und Felix Arlt (47.) zu drehen. Die Schwarz-Weißen übernahmen anschließend die Kontrolle über das Spiel und kombinierten ansehnlich. Schließlich entschieden die Joker Marco Tobaben (77.) und Sven Holst die Begegnung (83.). „Insgesamt bin ich nicht zufrieden, weil wir uns wieder gegen einen tiefstehenden Gegner schwer getan haben“, kritisierte VSV-Coach Jörg Steffens. „Nach der Pause wollten wir geduldig bleiben und der Doppelschlag hat uns natürlich geholfen.“ Tore: 1:0 (28.) Kock, 1:1 (46.) Scheppeit, 1:2 (47.) Arlt, 1:3 (77.) Tobaben, 1:4 (83.) Holst.

TSV Wiepenkathen – TuS Harsefeld 8:7 n.E.(1:1)

Gegen den Favoriten aus Harsefeld sah Wiepenkathens Trainer Waldemar Meglin seine Mannschaft durchaus mit Vorteilen. Harsefeld habe mit dem vielen Ballbesitz wenig anfangen können, da Wiepenkathen gut verschoben und gegen den Ball gearbeitet hat. Das Tor für den TuS fiel nach einem Freistoß, der von der Latte zu Henry Sung an die Strafraumgrenze prallte. Von dort jagte der Mittelfeldspieler den Ball zur 1:0-Führung ins Tor. Auch die Gastgeber kamen per Standard zum Erfolg: Nico Bardenhagen erzielte per Elfmeter den Ausgleich. Kurz vor Schluss hatte der eingewechselte Jannik Spreckels noch den Sieg auf dem Fuß, aber sein Schuss ging nur an die Latte. Im Elfmeterschießen hielt Viktor Meglin gegen Nico Osuch. Tore: 0:1 (29.) Sung, 0:2 (51./FE) Bardenhagen.

Der TSV Elstorf hat seine Erstrundenbegegnung gegen die Eintracht Elbmarsch auf den kommenden Mittwoch verlegt. Die Elf von Cheftrainer Hartmut Mattfeldt absolvierte am vergangenen Wochenende ein Trainingslager in der Wingst. (jan/bat/stu)

Quelle: Stader Tageblatt

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