Kreisliga: 11 Fakten zum Rückrundenstart

LANDKREIS. Nach fast drei Monaten Winterpause geht es am Wochenende wieder los mit Fußball. Den Auftakt machen am Freitag die Kreisligisten TuS Harsefeld II und VSV Hedendorf/Neukloster II. Das TAGEBLATT hat die kuriosen, verrückten und interessanten Zahlen und Fakten zusammengestellt.

Von Mario Battmer, Niklas König, Marcus Lütje, Wolfgang Nitschke und Tim Scholz

Die Kreisliga Stade startet heute in die Rest-Rückrunde – eine Liga, in der das 5:4 ein nicht so ungewöhnliches Ergebnis ist und Mannschaften auch mal vier Torhüter in 17 Spielen einsetzen.

1 Minute

Sogar etwas weniger als 60 Sekunden waren gespielt, da kassierte Hagen gegen den Vorletzten Himmelpforten den einzigen Treffer dieser Begegnung. Danach rannte der Favorit 90 Minuten an, scheiterte aber immer wieder an der MTV-Defensive oder am überragenden Schlussmann Steven Schroers.

4 Torhüter

Vier Keeper hat Aufsteiger Ottensen in den ersten 17 Spielen eingesetzt. Rechnerisch wechselt die Besetzung zwischen den Pfosten alle vier Spiele. Nachdem Stammtorhüter Christian Heckmann und Ersatz Lukas Reineke ausgefallen waren, wurden die früheren Torhüter Tristan Berndt und Tobias Galle reaktiviert.

4:5 oder 5:4

Das waren die Ergebnisse, an dem der VfL Güldenstern Stade II in dieser Saison am häufigsten beteiligt war. Frei nach dem Motto „2:1 kann jeder“, setzte es 4:5-Heimpleiten gegen Hammah und Bargstedt sowie 5:4-Heimsiege gegen Deinste und Wischhafen/Dornbusch – unglaublich.

7 Tore

hat Ziobro Bartosz bislang erzielt. Damit ist er der erfolgreichste Torschütze des TSV Altkloster. Das ist insofern interessant, als dass die langjährige Tormaschine Timo von Reith den Verein vor der Saison verlassen hat. Zum Vergleich: Von Reith hatte vor einem Jahr doppelt so viele Tore auf dem Konto.

9 Spiele = 9 Siege

Neun Siege in neun Spielen – das ist die makellose Heimbilanz von Tabellenführer Hammah. Auf des Gegners Platz muss sich der heißeste Titelanwärter mit Platz fünf begnügen. Auswärts sind Horneburg (8 Spiele, 19 Punkte) und Altkloster (8 Spiele, 17 Punkte) das Maß aller Dinge. Auswärts noch punktlos ist Schlusslicht ASC Cranz-Estebrügge II.

14 Punkte und 8 Remis

Der abstiegsbedrohte Deinster SV sammelte bisher 14 dürftige Punkte. Die Kicker verloren bisher zwar nur siebenmal und damit beispielsweise einmal weniger als die ambitionierteren Teams aus Hagen und Stade, aber die Deinster krönten sich mit acht Unentschieden auch zum Remis-König der Liga.

18 Gegentore in 17 Spielen

Damit hat der VfL Horneburg bisher den Liga-Bestwert erreicht. Bemerkenswert auch, dass der Dritte davon neun Gegentore in den ersten vier Spielen kassierte, genauso viele – oder besser gesagt: wenige – wie in den folgenden 13 Partien. Aus diesen vier Spielen holte der VfL nur einen Punkt. Ein Mega-Fehlstart – mittlerweile aber grandios korrigiert.

34 Minuten bis zu Karte

Rechnerisch dauerte es 34 Minuten, bis ein Spieler der SV Drochtersen/Assel IV eine Karte sieht. Mit 42 Gelben und drei Roten Karten liegen die Kehdinger am Ende der Fairness-Tabelle. Fairste Mannschaft ist A/O II, dessen Spieler alle 67 Minuten allenfalls verwarnt werden.

87 Treffen: Die Torgaranten

In den Spielen mit Beteiligung Hammahs, Güldenstern Stades II und Eiche Bargstedts fielem 87 Tore. Die Partien dieser Mannschaften versprechen immer Bälle im Netz. Torlos endete keines ihrer Spiele. Allerdings ist ein 0:0 in der Kreisliga sowieso eine Seltenheit: Bislang gab es zwei Nullnummern.

Dauerbrenner ab 1530 Minuten

Um sich den Titel Dauerbrenner zu verdienen, müssen 1530 Minuten gespielt werden. Das trifft an den ersten 17 Spieltagen auf drei Spieler zu: Marvin Rapp, Hammah), Marcell Vespermann (Himmelpforten) und Niklas Junge (Wischhafen/Dornbusch).

10416 Kilometer Fahrtwege

Die Kreisligisten legen bei den Auswärtsfahrten insgesamt 10416 Kilometer zurück. Das sind im Schnitt 326 Kilometer pro Team. Wischhafen legt die meisten Kilometer zurück (479), Hagen die wenigsten (249). Wenn die Buxtehuder Vereine Ottensen und Altkloster aufeinandertreffen, müssen sie nur zwei Kilometer zurücklegen, so wenig wie keine anderen Teams. Das andere Extrem: Wischhafen und A/O II sind 46 Kilometer unterwegs.

Quelle: Stader Tageblatt

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