Landesliga Lüneburg: VfL Stade verliert Leistungsträger.

In der Fußball-Landesliga Lüneburg hat der VfL Güldenstern Stade durch einen 3:2-Sieg gegen Meister Eintracht Celle das Saisonziel, die 40-Punkte-Marke zu übertreffen, erreicht. Für einige Spieler war es das letzte Heimspiel für den Verein.

Kapitän Jannik Peters verlässt Stade Richtung A/O. Foto: Struwe

VfL-Trainer Matthias Quadt sprach nach dem Spiel von einem „etwas glücklichen Sieg. Celle hat phasenweise ein wenig den Eindruck vermittelt, dass es für sie eine Art lauer Sommerkick ist.“ Da der frischgebackene Meister trotzdem über eine hohe Qualität verfügt, mussten die Stader zweimal einem Rückstand hinterherlaufen. Obwohl die Hausherren den Klassenerhalt bereits in der Tasche hatten, kämpften sie für den Heimerfolg. Quadt: „Die Jungs haben alles gegeben, waren bissig in den Zweikämpfen.“

Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Philipp Waschkau der erneute Ausgleich für den VfL. „Gerade nach diesem Tor hat die Truppe richtig gekämpft“, erklärte Quadt, der erneut zwei verletzungsbedingte Wechsel vornehmen musste. Für Schlussmann Micha Feldtmann war die Partie mit einem ausgekugelten Finger nach einer Stunde beendet, in der Schlussphase erwischte es zudem Angreifer Pascal Voigt mit einer Platzwunde. Die Stader ließen sich jedoch nicht aus der Bahn werfen, betrieben weiter hohen Aufwand und kamen durch Kapitän Jannik Peters schließlich zum Heimerfolg (82.). „Auch wenn etwas Glück dabei war – wer so kämpft, hat es verdient, zu gewinnen“, lobte Quadt, „wir sind unheimlich stolz auf das, was die Mannschaft in dieser Saison geleistet hat.“

Letztes Heimspiel für Waschkau und Peters

Für die beiden Torschützen Waschkau und Peters war es das letzte Heimspiel für den VfL. Beide zieht es zum Ligakonkurrenten A/O. Zudem werden die Stader Michael Stern (Drochtersen), Luca Werth (Harsefeld) und Benjamin Staib (zurück nach Island) ersetzen müssen. „Natürlich ist es schwierig, solche Jungs zu ersetzen“, sagt Quadt, „wir sind aber alles andere als untätig, kriegen unter anderem sechs richtig gute Jungs aus der Jugend dazu. Da hoffen wir, dass diese sich so gut entwickeln, wie es die jungen Spieler in dieser Saison getan haben.“

Von außerhalb werden Nils von Salzen (A/O), Dennis Junge (SSV Hagen), Jannik Spreckels (Wiepenkathen) und Abdullah Yaman (Bützfleth) die Quadt-Elf verstärken. Im Trainerteam folgt auf den scheidenden Dirk Dammann Christoph Stahn, der an diesem Wochenende die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse mit der SG Dollern/Agathenburg perfekt gemacht hat. „Christoph ist ein junger und ambitionierter Trainer, der gut ins Konzept passt. Auch die Neuzugänge haben alle einen Stader Hintergrund, das war uns wichtig“, so Quadt, „wir sind absolut davon überzeugt, dass der Kader im nächsten Jahr Landesliga kann.“

Die Statistik

Tore: 0:1 (19.) Zöfelt, 1:1 (23.) Voigt, 1:2 (34.) Zöfelt, 2:2 (50.) Waschkau, 3:2 (82.) Peters

VfL Güldenstern: Feldtmann (57. Schütt), Wendlandt, F. Dammann, L. Dammann, Staib, Werth, Waschkau, Stern (75. P. Aue), Peters, Voigt (70. Klotz), Gök

Nächstes Spiel: Uelzen – VfL Güldenstern (Sbd., 1. Juni, 16 Uhr)

Quelle: Stader Tageblatt

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