Kreisliga: Himmelpforten sichert ersten Nichtabstiegsplatz

22. Mai 2017 Von Redaktion Fussballabteilung

LANDKREIS. Der Fußball-Kreisligist MTV Himmelpforten hat sich den ersten Nichtabstiegsplatz gesichert. Doch in Sicherheit wiegen kann sich der Tabellen-14. noch nicht. Im Abstiegskampf der Kreisliga Harburg gibt es dagegen schon mehr Klarheit.

Kreisliga Stade

SV Ahlerstedt/Ottendorf – SSV Hagen 2:6

Der SSV untermauerte seine Stellung als beste Auswärtsmannschaft (auswärts 32 Punkte, zuhause nur 16) der Liga und bleibt im Rennen um das Relegationsspiel. „Hagen war eine Nummer zu groß für uns, wir waren chancenlos“, so A/O-Trainer Markus Kruse. Er hofft, dass Lühe nicht gegen Himmelpforten verliert und auch sein Team seine Hausaufgaben gegen Harsefeld II macht. Tore: 0:1 (8.) Trabandt, 1:1 (9.) Oppermann, 1:2 (20.) Holysz, 1:3 (49.) Schilling, 1:4 (52.) T. Scherer, 2:4 (72.) Egloff, 2:5 (78.) Schilling, 2:6 (86.) Herl.

TuS Jork – MTV Hammah 3:3

Gegen enttäuschende Hammaher schafften die Jorker zum zweiten Mal binnen drei Tagen, einen fast aussichtslosen Rückstand zumindest in ein Unentschieden umzuwandeln. Jorks Azad Baskin sah nach einem Revanchefoul in der 18. Minute Rot. Zu diesem Zeitpunkt führte Jork durch einen Treffer mit 1:0 (12.). Nach dem Feldverweis sah Jorks Torwart Lukas Gräper zwei Mal nicht gut aus, sodass die favorisierten Gäste mit 2:1 in Führung gingen. Als Nico Horn zehn Minuten vor Schluss das 1:3 markierte, glaubten alle an eine Vorentscheidung, aber Jork kam zurück. „Das war mehr als verdient, Hammah hat mit dem starken Kader viel zu wenig Druck ausgeübt“, so TuS-Trainer Heinrich Detje. Tore: 1:0 (14.) Mercan, 1:1 (23.) Ramuka, 1:2 (41.) Loresch, 1:3 (81.) Horn, 2:3 (84.) Tschersich, 3:3 (89.) Metje.

SV Bliedersdorf – TSV Apensen 0:3

Bliedersdorf hatte in der Anfangsphase beider Halbzeiten gute Chancen, aber der Meister aus Apensen agierte konsequent und laufstark. SVB-Trainer Marcus Meyer: „Apensen hat verdient gewonnen, wenn auch um ein Tor zu hoch“. Tore: 0:1 (28.) Eigentor, 0:2 (38.) M. Fischer; 0:3 (76.) Borchard.

MTV Himmelpforten – TuS Harsefeld II 1:0

Kein gutes Spiel, aber immerhin einen Sieg sah MTV-Trainer Jens Hitzwebel. „In der ersten Halbzeit war das Not gegen Elend. Ab der 55. Minute haben meine Spieler dann mehr Willen entwickelt und verdient gewonnen“, so Hitzwebel. Tor: 1:0 (69.) M. Schomaker.

Deinster SV – VSV Hedendorf/Neukloster II 2:2

„Ein gerechteres 2:2 habe ich selten gesehen. Beide Mannschaften hatten ungefähr gleich viele Chancen. Das Remis geht in Ordnung“, so DSV-Trainer Sönke Kreibich. Tore: 0:1 (20.) Sandleben, 1:1 (25.) Krause, 1:2 (49.) Sandleben, 2:2 (53., FE) Schomaker.

VfL Güldenstern Stade II – VfL Horneburg 0:3

„Das war eine schlechte Leistung meiner Mannschaft. Immer fünf Meter weg von den Gegenspielern, im Zweikampfverhalten maximal eine Vier minus“, ärgerte sich Stades Trainer Fabian Schumann-Pietz. Horneburg agierte clever und war nach der Pause die bessere Mannschaft. „Wir wollten für das Pokal-Finale im Rhythmus bleiben. Sollte auch noch das Aufstiegsspiel erreicht werden, werden wir die Aufgabe konzentriert angehen“, so VfL-Trainer Florian Kühlke. Tore: 0:1 (40.) Viedts, 0:2 (52., FE) Reinecke, 0:3 (55.) von Bargen.

TuS Eiche Bargstedt – SG Lühe 7:1

Bargstedt bot eine geschlossene Mannschaftsleistung, stand defensiv viel besser als zuletzt und hatte in Jan Fitschen einen abgebrühten Torjäger. Fitschen erzielte seine Saisontore 51 bis 56 und zwei lupenreine Hattricks. „Die SG hat es Jan aber auch relativ einfach gemacht“, so Eiche-Trainer Birger Tomforde. Tore: 1:0 (7.), 2:0 (13.), 3:0 (14.), 4:1 (49.), 5:1 (60.), 6:1 (77.) alle J. Fitschen, 3:1 (31.) Lange, 7:1 (87.) Zintel.

SV Drochtersen/Assel IV – TuSV Bützfleth 6:1

Erst mit dem Treffer zum 3:1 war die Partie entschieden. „Danach hat sich meine Mannschaft in einen kleinen Rausch gespielt, beim TuSV war der Wille mit diesem Treffer gebrochen“, so D/A-Trainer Björn Apmann. Tore: 1:0 (17.) R. Schlegel, 1:1 (19.) O. Yaman, 2:1 (33.) T. Schlegel, 3:1 (62.) Oppermann, 4:1 (73.) T. Schlegel, 5:1 (84.) Höringer, 6:1 (87.) T. Schlegel.

Quelle: Stader Tageblatt