Den nächsten Schritt machen.

Landesliga Frauen: VfL Güldenstern Stade will sich in der Liga etablieren

Entwicklung mit Spektakel: Als Aufsteiger beendete der VfL Güldenstern Stade die vergangene Landesliga-Saison auf einem guten siebten Tabellenplatz. Nun will sich der VfL in der Liga etablieren und den nächsten Schritt gehen.

Das Tolle für die Zuschauer: Auf dem Weg dorthin erwartet sie ereignisreiche Spiele. Denn wenn das junge Team von Joachim Höft den Platz betritt, sind Tore garantiert. Bei Spielen der Stader klingelt es durchschnittlich etwa fünf Mal. Dies ist der höchste Wert aller in der Liga verbliebenen Teams. Einen großen Anteil daran hat Torschützenkönigin Leonie Vollmers. Sie erzielte 28 der insgesamt 59 VfL-Treffer. Die Kehrseite der Medaille: VfL Güldenstern Stade kassiert relativ viele Gegentore (56). Höft legte den Fokus in der Vorbereitung daher auch auf die Defensive. Der Trainer will künftig zudem im Aufbauspiel variantenreicher spielen lassen und neben dem bewährten Kurzpassspiel auf lange Bälle setzen. Höft ist sich sicher: „Wir sind dann für den Gegner schwerer auszurechnen.“

Theresa Bargsten zieht es für ein Jahr nach Lübeck. „Das wird uns wehtun“, so Höft. Er hofft, dass Neuzugänge wie Caroline Hübner vom SV Dornbusch rasch in die offene Führungsrolle wachsen. Auch Merrit Kobow, Jule Sobanja, Nina Haußmann (alle Eintracht Immenbeck) und Lisa Meyer (SV Dornbusch) sind neu. „Wir sind in der Breite besser aufgestellt und auf vielen Positionen doppelt besetzt“, so Höft. Die neuen Spielerinnen sollen einen Konkurrenzkampf entfachen und so die Spannung hochhalten. Dies ist auch nötig. Denn bereits in der vergangenen Saison merkte der VfL: An guten Tagen kann er auch die Top-Teams ärgern, während Halbgas selbst gegen schwächere Teams nicht reicht.

Diese Erfahrungen sind allerdings Teil eines Entwicklungsprozesses, der bei einer jungen Mannschaft unausweichlich ist. Dies zu beobachten, ist bei einem solch talentierten Team um Spielerinnen wie Bele-Sophie Nagel und Allrounderin Laura Abbenseth auch sehr spannend.

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