Vereine steigen langsam ins wieder Training ein

Symbolbild: Jörg Struwe - Das Bild entstand vor der Corona Krise.


Die Fußballer dürfen nach den Lockerungen in der Corona-Krise nach acht Wochen Zwangspause unter strengen Auflagen wieder auf den Trainingsplatz. Ob oder wann der Spielbetrieb fortgesetzt wird, steht in den Sternen. Aber es gibt Tendenzen.

So hat der Norddeutsche Fußballverband bis Donnerstag ein Meinungsbild seiner Regionalligisten eingeholt und will die Ergebnisse am Montag besprechen. Ob dann bereits eine finale Entscheidung gefällt wird, ist unklar. „Im Trend geht es sicher wie in den anderen Regionalverbänden in Richtung Abbruch“, wird Präsident Günter Distelrath bei nwzonline zitiert. Die SV Drochtersen/Assel stimmte für einen Abbruch der Saison.

Wie der Norddeutsche Verband wird wohl auch der Niedersächsische Fußballverband, der für die Ligen von der Oberliga bis in die Kreisklassen zuständig ist, um einen außerordentlichen Verbandstag nicht herumkommen. Die Satzungen, die einen Saisonabbruch nicht vorsehen, müssten dort geändert werden. Auch der Landesverband klärt am Montag weitere Schritte.

Regeln für den Wiedereinstieg

Indes versuchen die Vereine im Landkreis Stade, ihre Sportplätze für den Trainingsbetrieb vorzubereiten. D/A wolle vor allem den Jugendlichen so schnell wie möglich das Fußballspielen ermöglichen, sagt Präsident Rigo Gooßen. Die Dachverbände haben den Vereinen die grundlegenden Regeln für den Wiedereinstieg ins Training an die Hand gegeben. So wird der VfL Güldenstern Stade ab nächster Woche in Kleingruppen wieder starten. „Die Fußballer wollen endlich wieder Grün unter den Füßen haben“, sagt Teammanager Dirk Dammann. Die SV Ahlerstedt/Ottendorf erstellt bis Sonntag ein Konzept. „Das ist ein erster Schritt zurück in die Normalität“, sagt A/O-Trainer Malte Bösch.

Quelle: Stader Tageblatt

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