TuS Harsefeld besiegt VfL Güldenstern Stade fast mühelos

Der Fußball-Landesligist TuS Harsefeld hat unter seinen neuen Trainer Julian den zweiten Zu-Null-Sieg im zweiten Saisonspiel eingefahren. Das Heimspiel vor gut 160 Zuschauern hat der Favorit ungefährdet mit 2:0 gegen den VfL Güldenstern Stade gewonnen.

Die Rollen waren schon vor dem Anpfiff klar verteilt. Der TuS Harsefeld ging als ganz klarer Favorit in das Spiel. Der VfL Güldenstern Stade mit dem Harsefelder Ex-Trainer Dennis Mandel an der Seitenlinie konnte nur auf eine große Überraschung hoffen, wollte vor allem ein besseres Spiel abliefern als bei der 1:3-Auftaktpleite gegen die VSV Hedendorf/Neukloster. Mit einem ordentlichen Auftritt in Harsefeld hätten sich die Stader Mut machen können für die weiteren Aufgaben. Schließlich muss sich die Mannschaft erst noch finden und das System von Mandel verinnerlichen.

Die Rollenvergabe in diesem Duell wollte es aber so, dass der VfL Güldenstern Stade dem Favoriten das Spielgeschehen überließ. Die Stader waren bemüht aus einer kompakten Ordnung, den Harsefeldern das Spiel schwer zu machen. Das misslang in der ersten Halbzeit komplett. Der TuS war spielerisch zu stark und auch individuell den Gegenspielern immer einen Schritt voraus. „Die erste Halbzeit war gut“, sagte ein zufriedener Julian Geils. Schon der erste richtige Angriff führte zum 1:0 durch Stürmer Marcel Meyer, Neuzugang von Ritterhude. Es dauerte nicht lange, da erhöhte Meyer auf 2:0. Es waren keine 20 Minuten gespielt. Die Stader waren sichtlich verunsichert. Die Harsefelder drückend überlegen. Eigentlich hätte der TuS mit einer höheren Führung in die Pause gehen müssen.

In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie komplett. Optisch war der VfL Güldenstern Stade nun besser im Spiel. „Da konnten wir die Partie ausgeglichener gestalten, waren besser in den Zweikämpfen und konnten auch mal Druck aufbauen“, sagte Stades Co-Trainer Matthias Quadt. TuS-Torhüter Dushan Pavlov musste vier Mal eingreifen, war aber auf seinem Posten. Nils von Salzen hatte dabei eine echte Großchance. „Wir hätten das Tempo hochhalten müssen, haben uns aber einlullen lassen“, sagte Julian Geils, der letztlich aber einen ungefährdeten Sieg seiner Mannschaft sah.

Tore: 1:0 (7.) Meyer, 2:0 (19.) Meyer

Quelle: Stader Tageblatt

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