Landesliga-Frauen aus dem Landkreis erfolgreich

Viele Tore und reichlich Punkte: In der Fußball-Landesliga der Frauen sorgten die Teams aus dem Landkreis Stade für reichlich Unterhaltung. Besonders turbulent ging es beim VfL Güldenstern Stade zu, der siegte in Unterzahl.

VSV Hedendorf/Neukloster – SV Eintracht Lüneburg II 6:2. Der Spitzenreiter trat selbstbewusst auf und münzte die gute Teamleistung rasch in Tore um. Davon ließen sich die Gäste beeindrucken. Letztendlich dominierte Hedendorf/Neukloster zu sehr und ließ hinten heraus Ball und Gegner laufen. Die VSV sind damit das einzige Team der Liga mit weißer Weste. Am kommenden Sonnabend reist das Team von Benjamin Saul zum TuS Fleestedt. „Das Spiel fängt wieder bei Null an“, sagt der Trainer, dass unbeirrt von der Tabellenführung weiter hart gearbeitet werde. Tore: 1:0 (6.) Olah, 2:0 (10. FE), 2:1 (12. FE) Cordes, 3:1 (32.) Stelling, 3:2 (33.) Tebrügge, 4:2 (40.) Stelling, 5:2 (57.) Olah, 6:2 (82.) Olah.

MTV Wohnste – FC Oste/Oldendorf 1:3. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, sagte O/O-Trainer Berti Marcus, „wir haben den Gegner früh unter Druck gesetzt, aber der hat gut von hinten herausgespielt.“ O/O musste personell umstellen und benötigte gegen den Aufsteiger etwas Anlauf – und konnte sich über das Traumtor von Jessy Pye nicht lange freuen. Der MTV glich rasch aus. „Wir haben es uns durch das Gegentor selbst schwer gemacht“, meinte Marcus. Dass Alicia Dahling „aus dem Gewusel“ kurz vor Schluss die erneute Führung markierte, sei überfällig gewesen. Weiter geht es für den FC am Sonntag, 15 Uhr, im Heimspiel gegen Osterholz-Scharmbeck. Tore: 0:1 (21.) Pye, 1:1 (26.) Höyns, 1:2 (81.) Dahling, 1:3 (90. FE) Pye.

TSV Stelle – VfL Güldenstern Stade 3:5. Viele Tore, Führungswechsel, ein Platzverweis und Elfmeter: Beide Teams boten den Zuschauern einiges. Die Gäste starteten fahrig ins Spiel und lagen früh zurück. Vanessa Draack antwortete prompt und der VfL fand spielerisch zu seiner Stärke. Dann sah Natalie Beisner innerhalb weniger Sekunden Gelb und Gelb-Rot. Sie hatte gefoult und sich dann zu früh aus der Mauer bewegt. Der VfL spielte fast 60 Minuten in Unterzahl. Die Gäste reagierten stark, waren spielbestimmend und trafen doppelt. „Irgendwann haben wir den Faden verloren und es spannend gemacht“, sagte Co-Trainerin Doris Dammann. Anna Lotta Alpers sorgte mit dem Abpfiff für die Erlösung. Am Sonnabend, 16 Uhr, empfängt der VfL den MTV Barum II. Tore: 1:0 (9.) Kiel, 1:1 (10.) Draack, 1:2 (44.) Dammann, 1:3 (51.) Dammann, 1:4 (55. FE) Dammann, 2:4 (67.) Prüfer, 3:4 (81.) Prüfer, 3:5 (90.) Alpers.

Quelle Stader Tageblatt

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