eFootball: Stade erst im Finale gestoppt.

Symbolbild: pixabay/StockSnap

D/A gewinnt den ersten Kreispokal an der Konsole

LANDKREIS. Das Team II der SV Drochtersen/Assel hat Geschichte geschrieben und den ersten E-Football-Kreispokal des NFV-Kreises Stade gewonnen. Genau wie der Endspiel-Verlierer tritt D/A im kommenden Jahr bei der Niedersachsenmeisterschaft an.

Im Finale am Sonnabendabend setzte sich die Mannschaft um Thies von Allwörden, Patrick von Bargen und Dennis Grooten an der Konsole mit 10:7 gegen das Team I des VfL Güldenstern Stade durch. Beide Finalisten nehmen am 16. Januar an der Niedersachsenmeisterschaft teil. Dessen Sieger qualifiziert sich für den bundesweiten DFB-E-Pokal im Februar kommenden Jahres.

Insgesamt sind 22 Teams aus elf unterschiedlichen Vereinen des NFV-Kreises Stade am Sonnabend gestartet. „Es war richtig gut. Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Kreispokal so kurzfristig so einschlägt“, sagte Marcel Baack, seit wenigen Tagen der E-Football-Beauftragte des NFV-Kreises Stade. Das Turnier wurde online mit Hilfe des Fußballsimulationsspiels „Fifa 21“ an der Playstation 4 ausgetragen. Ein Spiel dauerte zwei Mal sechs Minuten. Das Turnier wurde im K.o.-System gespielt. Auffallend: Aufgrund der Ergebnisse habe sich zunächst kein haushoher Favorit abgezeichnet, so Baack. „Und je später das Spiel, desto ausgeglichener die Partie.“

D/A gewinnt alle fünf Spiele

Im Halbfinale setzte sich der spätere Vizemeister VfL Güldenstern Stade I um Matthias Lippek, Niklas Aue und Maurice Schulze mit 7:5 gegen das Team I der SG Agathenburg/Dollern durch. Der spätere Turniersieger D/A II schlug den TSV Eintracht Immenbeck I mit 6:4. Die Kehdinger gewannen damit ihre fünf Spiele allesamt. Beim Kreispokal wurden pro angesetzter Paarung zwei Einzelspiele bestritten jeweils im Modus Eins-gegen-eins. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Turnier nicht wie üblich im Offline-Modus „Zwei gegen zwei“ statt.

Baack möchte nun mit Hilfe erfahrenerer Spieler den E-Football im Kreis Stade voranbringen. „Ich begreife es nicht als Konkurrenz zum herkömmlichen Fußball, ich verstehe es als Chance, jüngere Menschen an den Vereinsfußball zu binden.“

Alle Ergebnisse gibt es unter nfv-kreis-stade.de

Quelle: Stader Tageblatt

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