Im letzten Spiel zählt für Stade nur ein Dreier

19. November 2021 Von Redaktion Fussballabteilung

Ob der Fußball-Landesligist VfL Güldenstern Stade mit vier, fünf oder sieben Punkten in die Abstiegsrunde im nächsten Jahr geht, das entscheidet sich am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Ottersberg. Auch der ASC Cranz-Estebrügge spielt noch.

Gegner Ottersberg hat vor diesem Nachholspiel mit Endspielcharakter schon sieben Punkte sicher. Anpfiff ist in Ottenbeck um 14 Uhr.

„Ich denke, die Mannschaft versteht, worum es geht“, sagt Trainer Matthias Quadt. Ob die Spieler dann im Spiel mit dem Erfolgsdruck umgehen können, wird sich zeigen müssen. Die Stimmung im Training ist gut und gelöst, wie Quadt sagt. Er sieht dies als gutes Zeichen. Das 2:2 bei der SV Drochtersen/Assel II am vergangenen Freitag sei „gut für den Kopf gewesen“, sagt Quadt. Der Achtungserfolg gegen den klaren Favoriten, bei dem die Stader im Kehdinger Stadion zwei Mal in Führung gegangen waren, war das Spiel Nummer eins nach der Trainerentlassung von Dennis Mandel. Die VfL-Verantwortlichen wollten von der Mannschaft eine Reaktion sehen und bekamen diese auch. Die Mannschaft kämpfte und holte sich auch spielerisch Selbstvertrauen für das jetzt anstehende Endspiel. Drei Punkte müssen es eigentlich sein für die Abstiegsrunde.

Stürmer Metin Gök, Torschütze zum 2:1 gegen D/A II, war bei seiner Auswechslung sichtlich verärgert. „Er wollte mehr“, sagt Quadt, „das spricht für ihn.“ Sofort nach dem Spiel sei alles ausgeräumt gewesen, so der Trainer, und der Ärger vergessen. Metin Gök habe sehr gut gespielt. Quadt und Teammanager Dirk Dammann wollten in dem Spiel das Auswechselkontingent aber voll ausschöpfen und dies auch relativ früh, weil sie jeden Spieler sehen wollten. „Es sollten sich alle zeigen und beweisen“, so Quadt. Dies gilt nun ganz besonders gegen den TSV Ottersberg.

Punkt beim Nachholspiel nichtig

Der ASC Cranz-Estebrügge empfängt am Sonntag (14 Uhr) den SV BW Bornreihe. In dem Nachholspiel sind die Punkte nichtig, da Bornreihe in der Aufstiegsrunde spielt. Das Hinspiel hatte der ASC überraschend mit 3:2 gewonnen. Es war das erste Spiel nach dem Trainerrücktritt von Daniel Schröder und seinem Team. Mit einer weiteren guten Leistung kann sich der ASC für sein eigenes Endspiel gegen den TSV Ottersberg einspielen, das steht am Sonntag, 28. November, an. Beim TSV Ottersberg zählt für den ASC genauso wie jetzt für den VfL Güldenstern Stade nur ein Sieg. Dann ginge der ASC genauso wie Stade und Ottersberg mit sieben Punkten in die Abstiegsrunde.

Quelle: Stader Tageblatt von Jan Bröhan