Landesliga Abstiegsrunde: Güldenstern Stade hadert erst und siegt dann souverän

23. März 2022 Von Redaktion Fussballabteilung

VfL Breese-Langendorf – VfL Güldenstern Stade 0:3. Der Klassenerhalt ist für den VfL Güldenstern Stade eigentlich Pflicht, somit war dieser erste Erfolg beim Tabellenletzten der Abstiegsrunde auch ein Pflichtsieg. „Wir wissen aber natürlich, dass wir noch gar nichts erreicht haben“, sagt Trainer Matthias Quadt. Die Stader verloren durch die vielen Foulspiele des Gastgebers den Faden. Luca Dammann brachte den überlegenen VfL aber mit „einem herrlichen Freistoß“ mit 1:0 in Führung. „Wenn wir unsere Möglichkeiten besser ausgespielt hätten, hätten wir schon zur Pause höher führen können“, so Quadt.

Nach der Pause sind die Stader besser ins Spiel gekommen. Philipp Waschkau leitete dann einen Angriff ein mit einem feinen Pass in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehrkette. Der schnelle Rabie Mselmi war zur Stelle und erhöhte souverän auf 2:0. Den Endstand besorgte Philipp Aue nach einem Konter in der Schlussminute. „Das war schon mal ein Anfang. Jetzt müssen wir sehen, was gegen Teutonia Uelzen geht“, sagt Quadt. Uelzen setzte ein Ausrufezeichen mit einem klaren Sieg gegen Ottersberg.

Tore: 0:1 (37.) L. Dammann, 0:2 (61.) Mselmi, 0:3 (90.) Aue. Nächstes Spiel: Stade – Uelzen (So., 27.3., 15 Uhr).

ASC-Kicker lassen die Köpfe nach dem Rückstand hängen

TSV Gellersen – ASC Cranz-Estebrügge 4:0. Der ASC hat sich zu viele individuelle Fehler geleistet, um Zählbares beim TSV Gellersen zu erbeuten. Bei der 0:4-Niederlage kassierten die Altländer den Rückstand kurz vor dem Pausenpfiff.

„In der ersten Halbzeit war das ein typisches 0:0-Spiel“, analysiert ASC-Coach Nihat Sagir. „Nach dem Gegentor gehen wir dann aber mit hängenden Köpfen in die Kabine.“ Andreas Demir ließ sich das Geschenk der Gäste, die in dieser Situation auf dem falschen Fuß erwischt wurden, nicht nehmen und vollstreckte eiskalt (43.). Nach dem Seitenwechsel schnupperte Estebrügge am Ausgleich, doch Jeremy Faruke traf mit seinem Kopfball nur den Pfosten (60.). Auch wenn die Sagir-Elf zu ihren Möglichkeiten kam, präsentierte sich Gellersen effektiver und legte durch Demir (69.), Jason Buschner (80.) und Robin Meyer (83.) die weiteren Tore nach.

„Das Spiel heute kannst du verlieren, auch wenn es in der Höhe wehtut, weil der Unterschied nicht so deutlich war“, resümiert Sagir. „Nächste Woche müssen wir unsere Pflichtaufgabe gegen Breese-Langendorf erfüllen.“

Tore: 1:0, 2:0 (43., 69.) beide Demir, 3:0 (80.) Buschner, 4:0 (83.) Meyer. Nächstes Spiel: ASC – Breese-Langendorf (So., 27.3., 15 Uhr)

Hedendorf verliert in zweiter Halbzeit spielerische Linie

VfL Westercelle – VSV Hedendorf-Neukloster 3:2. Nach dem Spiel suchte VSV-Trainer Björn Stobbe nach dem passenden Begriff für die Pleite. „Unnötig“, war letztlich der Begriff, für den er sich. Die Hedendorfer legten nämlich einen ordentlichen Auswärtsauftritt hin und gingen folgerichtig durch Jan-Hendrik Scheppeit in Führung (40.). „In der ersten Halbzeit haben wir meines Erachtens alles richtig gemacht“, sagt Stobbe, lediglich der postwendende Ausgleich von Philipp Boie gab einen Abzug in der Bewertung (41.).

Im zweiten Durchgang verloren die Hedendorfer ein wenig den Faden, konnten einen Rückstand durch Mazlum Tarkocin noch ausgleichen (70.). Als die VSV daran bastelten, selbst wieder in Front zu gehen, schlugen die Hausherren eiskalt zu und holten durch Philipp Garmann über einen Konter zum 3:2-Siegtreffer aus (76.). Dieser hielt auch bis zum Schlusspfiff Bestand, weil Christopher Gorgs die XXL-Chance auf den Ausgleich ungenutzt ließ, das Leder sprang vom Innenpfosten zurück in die Arme von VfL-Schlussmann Jannick Heuer.

„Du musst heute einen Punkt mitnehmen“, betont Stobbe im Resümee der 90 Minuten. „Alle drei Gegentore waren komplett unnötig und für mich als Trainer ganz ärgerlich. Jetzt müssen wir sehen, was nächste Woche gegen Gellersen geht.“

Tore: 0:1 (40.) Scheppeit, 1:1 (41.) Boie, 2:1 (51.) Wittenberg, 2:2 (70.) Tarkocin, 3:2 (76.) Garmann. Nächstes Spiel: VSV – Gellersen (Sbd., 26.3., 16 Uhr).

Tabelle Fußball-Landesliga, Abstiegsrunde

Quelle: Stader Tageblatt