Stader Altherren spielen sich ins Achtelfinale des Deutschen-Altherren-Supercup Ü32.

14. Juni 2022 Von Redaktion Fussballabteilung

Ü32 des VfL Güldenstern Stade scheitert erst am späteren Titelgewinner Hertha BSC Berlin.

Bei Ihrer ersten Teilnahme an der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der Altherren Ü32 erreichte die Mannschaft des VfL Güldenstern Stade einen hervorragenden 11. Platz.

Das mit vielen Hochkarätern besetzte Turnier startete für das Stader Team am Freitag. Mit Kleinbussen die vom Autohaus Cordes Stade zur Verfügung gestellt wurden und einem sozusagen nagelneuen Satz Aufwärmpullover von der Hans Nagel GmbH Stade  ging es zu den ersten beiden Vorrunden-Spielen nach Osterholz-Tenever.

Der erste Gegner TSV Krefeld-Bockum aus Nordrhein-Westfalen. In einer sehr ausgeglichen Partie hieß es am Ende leistungsgerecht 0:0. Das zweite Spiel des Tages gegen die TuS Germania Schnelsen aus Hamburg konnte man mit 2:0 für sich entscheiden und erspielte sich damit eine gute Ausgangsposition auf das Weiterkommen.

Am Samstag Morgen um 10:30 Uhr kam es dann zum entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen den FC Internationale Berlin, in deren Reihen Ex-Profi Sead Salihovic. Wie in den vorigen Spielen stand die Abwehr sicher und am Ende konnte man auch dieses Spiel mit 1:0 für sich entscheiden und erreichte als Gruppensieger die KO-Runde.

Nach kurzer Verschnaufpause stand dann die nächste Begegnung an. Gegen den VfL Weiße Elf Nordhorn siegte die Truppe um Spieler-Trainer Mario Radtke mit 2:0 und erreichte damit ohne Gegentor das Achtelfinale. Schon jetzt ein toller Erfolg, da waren sich alle einig. Nun hieß es für die Stader Altherren-Kicker auf  ins Burgwall-Stadion nach  Blumenthal. Vorbei an den Mannschaftsbussen des FC Bayern München, Hertha BSC Berlin, Hannover 96 um nur einige zu nennen.

Im Achtelfinale wartete nun ein echter Brocken mit Hertha BSC Berlin die mit mehreren ehemaligen Bundesligaprofis wie Sami Allagui, Benyamina und Ex-Nationalspieler Malik Fathi. Kurz vor Anpfiff gab es dann noch schlechte Nachrichten vom NFV Stade (sh.Artikel Stader Tageblatt 14.06.22)

Denkbar schlecht begann das Spiel dann auch. Schon nach wenigen Minuten führte die Hertha mit 2:0. Die Stader steckten nicht auf und verkürzten auf 1:2. Als man dann alles nach vorne warf kam die alte Dame durch einen zweifelhaften Freistoß und einen weiteren Konter am Ende zu einem verdienten 4:1 Sieg.

Hertha gewann den Supercup später durch einen Sieg im Finale gegen Victoria Hamburg.

Beim VfL Güldenstern Stade ging es nach dem Ausscheiden bis in die frühen Morgenstunden in der 3.Halbzeit weiter. Ein starker Auftritt bei einem Mega-Event. Die gesamte Mannschaft sowie Trainer, Betreuer und der mitgereiste Anhang  freuen sich schon jetzt auf den nächsten Supercup Ü32 im nächsten Jahr.

Team VfL Güldenstern Stade:

Pascal Drusch, Steffen Kamps, Boris Höper, Pascal Kühn, Björn Finke, Florian Rupprecht, Christian Vogt, Matthias Bassen, Christopher Eggers, Walerij Hettich, Alexander Hettich, Matej Kocmarsky, Dennis Wartenberg,  Adrian Watzlawczyk, Michael Wiebusch, Douglas Bartels, Martin Christann, Christian Neumann, Ali Goodarzi, Youssef El Fadely, Felix von Ass. Trainer: Mario Radtke

Bericht: Stefan Cordes